Geschichte

1992 110-kV-Doppelleitung (ca 20 km von Bayreuth nach Stechendorf bei Hollfeld) soll ursprünglich im Hummmelgau gebaut werden. Bund Naturschutz Hummelgau bringt EVO in Argumentationsnot. Weitere Trassen kommen ins Spiel.

1993 Gründung der Bürgerinitiative: 7500 Unterschriften gegen das Projekt

1994 Wirtschaftsminister gibt Gutachaten bei Prof. Haubrich in Auftrag

1996 Gutachten: Leitung sinnnvoll. EVO macht Zugeständnis, dass nur eine Einfachleitung statt der geplanten Doppelleitung gebaut werden soll. Lochau wird umgangen

1997 Enteignungsverfahren durch Landratsamt Bayreuth gegen 8 Grundstückseigentümer. Besitzeinweisung und damit erstmalig die Möglichkeit, gerichtlich gegen das Profekt vorzugehen.

Bau der Leitung im Sommer 1997

4 Grundstückseigentümer klagen gegen die Enteignung vor dem Verwaltungsgerichtshof in München

BI beauftragt die Professoren Jarass und Obermair mit der Erstellung eines Gutachtens zur Notwendigkeit der Leitung

2003 Urteil des VGH München: Leitungsbau ist nach geltendem Recht zulässig

Fazit:

Wir haben zumindest viele Bürger und maßgebliche Politikeer aller Parteien davon überzeugen können, dass die Leitung für den westlichen Landkreis Bayreuth nicht notwendig war (wie ursprünglich vom Energieversorger behauptet).

Wir haben in politischen Gremien eine Schlacht nach der anderen gewonnen (Nahezu alle beteiligten Gemeinden bis zum Bayreuther Stadtrat und dem Planungsverband Oberfranken Ost haben unsere Sache unterstützt)

Man hat intensiv versucht, eine für Mensch und Natur möglichst wenig schädliche Trassenführung zu finden

Und nicht zuletzt: Wir haben mit dazu beigetragen, die Bedeutung des Themas Energie für die Zukunft unserer Kinder hervorzuheben

 

Nur wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Unser Verein hat sich nach dem Ende der Auseinandersetzungen nicht aufgelöst, sondern ist weiter aktiv für eine lebenswerte Zukunft unserer Nachkommen (siehe Ausgaben, Investitionen)

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